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Auf dem Genfer Automobilsalon wird als Weltpremiere der Alfa
Romeo 159 vorgestellt, der das Modell 156 ablöst und eine neue
Modellfamilie begründet. Der neue Alfa Romeo 159, der ab kommendem
Sommer im Handel erhältlich sein wird, weist elegante, sinnliche
Linienführungen auf, die in gekonnten Proportionen großzügige
Abmessungen mit der typischen Kompaktheit der Alfa Romeo Sportwagen in
Einklang zu bringen wissen. Damit entsteht eine Premium-Limousine,
erlesenes „Italian Design“ mit der „eleganten Sportivität“ von Alfa
Romeo verbindet.
Einem markanten Design entspricht eine breit gefächerte,
reichhaltige Motorenpalette. An erster Stelle seien die drei neuen
JTS-Motoren mit doppeltem Phasenschieber (Ansaug- und Abgastrakt)
genannt: 3.2 V6 24v mit 191 kW (260 PS), 2.2 mit 136 kW (185 PS) und 1.9
mit 118 kW (160 PS), deren Literleistung zwischen 81 und 85 PS/Liter
beträgt.
Sie werden durchweg der Euro-Norm Stufe 4 gerecht und
sind Hochleistungstriebwerke mit direkter Benzineinspritzung, die das
moderne Verbrennungssystem JTS (Jet Thrust Stoichiometric) nutzen. Für
den Kunden äußert sich das in einer hohen Laufkultur des Motors, die das
Fahrvergnügen und die Fahrleistungen steigert. Die drei Triebwerke
warten außerdem mit ausgezeichneten Drehmomentwerten auf, 88 % des
Drehmomentmaximums wird bereits bei 2.000 Touren bereitgestellt: 322 Nm
(32,8 kgm) bei 4.500 Touren für den 3.2 V6 JTS, 230 Nm (23,4 kgm) bei
4.500 Touren für den 2.2 JTS und 190 Nm (19,4 kgm) bei 4.500 Touren für
den 1.9 JTS.
Alfa Romeo ist jedoch seit jeher auch Wegbereiter in der
Dieseltechnik, wie es zum Beispiel der 2.4 JTDM V5 20v mit 147 kW (200
PS bei 4.000 Touren) und 400 Nm (40,8 kgm bei 2.000 Touren) und die
beiden 1.9 JTDM belegen. Bei dem ersteren handelt es sich um einen
Sechzehnventiler mit 110 kW (150 PS bei 4.000 Touren) und 320 Nm (32,6
kgm bei 2.000 Touren), beim letzteren um einen Achtventiler mit 88 kW
(120 PS bei 4.000 Touren) und 280 Nm (28,6 kgm bei 2.000 Touren).
Auf dem Stand der Messe wird das neue Modell von einem
herrlichen Giulia TI flankiert, der an die Geschichte der Limousinen aus
dem Hause Alfa Romeo erinnert. Der Giulia TI scheint, wie ein
Werbeslogan es treffend ausdrückte, vom "Winde geformt" zu sein. Seine
Linienführung ist in der Tat revolutionär: Die niedrige Frontpartie, die
mit vier Scheinwerfern abschließt, die windschnittige Motorhaube, die
stromlinienförmige Windschutzscheibe wie bei einem Jagdflugzeug und vor
allem das stumpfe Heck.
Der Motor, ein Vierzylinder mit 1.570 cm3 Hubraum leistet
92 PS. Das in Genf ausgestellte Modell, in der als Sechssitzer
zugelassenen Variante, wird in der Sportausstattung TI von 1963 mit
Gangschaltung am Lenkrad und Scheibenbremsen gezeigt. Die Abkürzung "TI"
(Turismo Internazionale) kennzeichnete in den siebziger Jahren nur die
Alfa Romeo Fahrzeuge mit den umfangreichsten Ausstattungen. Heute stehen
diese beiden, zugleich nüchternen und ruhmreichen Buchstaben für eine
spezielle Ausstattungslinie, die auf Wunsch für die Alfa Romeo Modelle
erhältlich ist.
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