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Der 8C
Competizione knüpft an die ruhmreiche Historie von Alfa
Romeo an und gibt einen Ausblick auf die künftige
Entwicklung der Wertbegriffe Technologie und Emotion. Die
Hommage an die Vergangenheit setzt bereits beim Namen ein,
der die großartige Motorsporttradition der Marke würdigt.
Die Abkürzung „8C“ zierte in den dreißiger und vierziger
Jahren die Renn- und Straßenmodelle von Alfa Romeo, die mit
dem leistungsstarken Achtzylinder des berühmten
Konstrukteurs Vittorio Jano ausgestattet waren. Der Begriff
„Competizione“ dagegen huldigt dem Sportcoupé 6C 2500
competizione, das 1950 vom Team Fangio-Zanardi auf dem
berühmten Mille Miglia Rennen gefahren wurde.
4.7 8V:
Italienischer Belcanto
Der Motor ist
das pulsierende Herz eines jeden Alfa Romeo. In diesem Fall
handelt es sich um einen neuen Motor mit acht Zylindern in
90°-V-Stellung und einem Hubraum von 4.691 cm3, dessen
Entwicklungsziel präzise festgeschrieben war: Hervorragende
Leistungsmerkmale, jedoch ohne Einbußen in Hinsicht auf eine
harmonische Leistungsabgabe, und eine hohe
Ansprechbereitschaft in allen Fahrsituationen von der
Rennstrecke bis hin zur City. Der Motor entfaltet ein
Leistungsmaximum von 450 PS bei 7.000 Touren und ein
Drehmomentmaximum von 470 Nm bei 4.750 Touren, sein
Drehzahlmaximum beträgt 7.500 Touren.
Kraftübertragung, automatisiertes Getriebe und
Sperrdifferential
Mit dem 8C
Competizione greifen die Entwicklungsingenieure ein Konzept
auf, das bei Alfa Romeo bereits häufig zur Anwendung
gekommen ist: Transaxle-Antrieb mit Getriebe an der
Hinterachse. Diese Bauweise kennzeichnete bereits
herausragende Modelle wie den Alfetta. Sie gestattet ein
vorbildliches Fahrverhalten und bietet zugleich die bereits
sprichwörtlich gewordene aktive Sicherheit eines Alfa Romeo.
Traditionsgemäß entstammt die Technik bei Alfa Romeo direkt
dem Rennsport. Die Radaufhängungen des neuen Modells bilden
hierin keine Ausnahme. Es handelt sich um eine
Doppelquerlenkeraufhängung mit Radnabenträgern und Lenkern
aus Alu-Schmiedeteilen und einer zusätzlichen Schubstrebe
für die Spurkontrolle.
Interieur:
Charakter und
Technologie Das Interieur zeichnet sich durch die großzügige
Verwendung von Kompositmaterialien für die Armaturenblende
und Türpaneele aus. Wenngleich der Wahl dieses Materials
technische Kriterien zugrunde lagen, bleibt sie nicht ohne
Einfluss auf den Charakter des Fahrzeuges. Das belegen auch
die anatomischen Carbon-Sitze, deren Einstellung auf die
körperlichen Besonderheiten des Fahrers abgestimmt werden
kann (bisher nur bei Rennfahrzeugen üblich).
Die akkurate
Detailgestaltung gestattet überdies die individuelle
Abstimmung auf die Geschmacksvorstellungen des Kunden, der
zwischen verschiedenen Innenausstattungen wählen kann.
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