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Ein Blickfang
auf dem Citroën-Stand wird aber die Studie C-Métisse sein.
Das langgestreckte, niedrige viersitzige Coupé in
leuchtendem Rot ist ein rassiger Traumwagen für Grand-Tourisme-Fans:
zwei Meter breit und nur 1,24 Meter hoch, scheint der Wagen
schon im Stand vorwärts zu schießen. Aber in seinem Inneren
birgt er passend zum Namen ("Métisse" bedeutet "Halbblut")
ein umweltfreundliches und sparsames Diesel-Hybrid-Antriebskonzept.
Ein partikelgefilterter V6-HDi-Biturbo vorn und elektrische
Radnabenmotoren in den Hinterrädern verhelfen dem Boliden zu
angemessenen Fahrleistungen und zugleich zu einem
Gesamtverbrauch von nur 6,5 Litern auf 100 km.
Der erste
Eindruck ist ein intensives visuelles Erlebnis. Mit 4,75
Metern flach gestreckter Silhouette, bulligen 2 Metern
Breite zwischen den hinteren Radkästen und einem
kraftstrotzenden Heck ist der imposante Auftritt des C-Métisse
geradezu Ehrfurcht gebietend. Die Vernunft mahnt den
Betrachter zur Zurückhaltung. Seine leidenschaftliche Seite
lässt sich magisch anziehen. Die Anziehungskraft des
sinnlichen Coupés geht nicht zuletzt vom leuchtenden Rot der
Karosserie aus, das da und dort von Chromblitzen
durchbrochen wird. Und von den Türen. Aufregend, einladend
verführerisch wecken sie das Verlangen, sich der Intimität
des mit weißem Leder ausgekleideten Innenraums hinzugeben
und die Leidenschaft mit Leben zu füllen – hinter dem Steuer.
Im C-Métisse
kommt dieselbe zukunftsträchtige Hybridtechnik zum Einsatz,
die schon die Technikstudie C4 Hybrid HDi nutzt. Um dem
Wagen zusätzliche Triebkraft für eine besonders hohe
Fahrleistung zu geben, sind die Elektromotoren hier
allerdings in den Hinterrädern eingebaut. Das
leistungsstarke neue Triebwerk stellt einmal mehr das
Engagement und die Kompetenz von CITROËN auf dem Gebiet der
Hybridtechnik unter Beweis, mit der man Kraft-stoffverbrauch
und CO2-Emissionen weiter senken will.
Auch die
Kurven des C-Métisse entspringen nicht primär
gestalterischen Verführungskünsten. Sie tragen vielmehr dem
Streben nach optimaler Aerodynamik Rechnung, ebenso wie die
Michelin-Reifen auf Leichtmetallfelgen mit Nabenmutter, die
für den ausgezeichneten Luftwiderstandsbeiwert von Cw 0,30
mitverantwortlich sind.
Unter den
zahlreichen technischen Neuerungen, die im C-Métisse zum
Einsatz kommen, sind es ohne Zweifel die Türen, die das
meiste Aufsehen erregen. Der Einstieg in den Wagen ist eine
eindrucksvolle Inszenierung: die vorderen Türen öffnen sich
wie Flügel, während die hinteren eine spiralförmige Bahn
beschreiben. Und schließlich trägt auch die
Parallelogramm-Kinematik der Kofferraumklappe zum
ästhetischen Gesamteindruck bei.
Doch auch bei
diesem Schauspiel beherrscht die Ratio die Szene. Denn die
Luken-Lösung ist nicht nur optisch spektakulär, sondern auch
ausgesprochen praktisch. Das Dach wird nämlich teilweise
mitgeöffnet, was das Einsteigen bei diesem niedrigen Auto
erheblich erleichtert. So gibt man sich im C-Métisse mit
Vernunft der Leidenschaft hin. |