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12. November 2008

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Für Mercedes-Benz sind Klimaschutz und Sicherheit gleichrangige Aufgaben

Leipzig - Mercedes-Benz wird sein umfassendes Engagement für die Verkehrssicherheit fortsetzen und gleichzeitig weitere beachtliche Fortschritte bei der Verringerung des Kraftstoffverbrauchs und der Abgas-Emissionen erzielen. Das betonte die Stuttgarter Automobilmarke bei einer Tagung in Leipzig und kündigten für 2009 eine neue Sicherheitsoffensive an. Das Auto wird zum denkenden Partner, der den Autofahrer bei Unfallgefahr situationsgerecht unterstützen oder selbstständig handeln kann.

 

Dass auf beiden Gebieten weitere nennenswerte Fortschritte möglich sind, werde die neue E-Klasse zeigen, die im Frühjahr 2009 Weltpremiere feiert. Mit dieser Limousine erweitert Mercedes-Benz das am realen Unfallgeschehen orientierte Sicherheitskonzept durch den Einsatz neuer Assistenzsysteme wie der Müdigkeits-Detektion ATTENTION ASSIST, dem Adaptivem Fernlicht-Assistenten und dem automatischen Notbremssystem PRE-SAFE®-Bremse.

Nach dem erfolgreichen Engagement beim Insassenschutz stehen bei Mercedes-Benz künftig mehr denn je die Vermeidung von Verkehrsunfällen und die Verringerung der Unfallschwere im Fokus. Dabei spielen die rund ein Dutzend neu oder weiterentwickelten Fahrer-Assistenzsysteme, die erstmals in der neuen E-Klasse und in der S-Klasse des Modelljahrgangs 2009 zum Einsatz kommen werden, eine wichtige Rolle. „Durch das weltweit einzigartige Zusammenspiel modernster Sicherheitstechnik erweitern wir die „Sinne“ der Automobile und steigern ihre Intelligenz. So werden die Mercedes-Modelle zu „denkenden“ Partnern, die sehen, fühlen, reflexartig reagieren und selbstständig handeln können,“ sagte Ulrich Mellinghoff, Leiter der Mercedes-Sicherheitsentwicklung, in Leipzig.

Ebenso wie die bewährten Mercedes-Erfindungen ABS, ESPÒ, Bremsassistent und PRE-SAFEÒ sind auch die neuen Assistenzsysteme auf das reale Verkehrs- und Unfallgeschehen abgestimmt. Ziel ihrer Entwicklung war es, häufige und folgenschwere Kollisionen zu verhindern. Im Blickpunkt stehen dabei Unfallursachen wie Abstand, Geschwindigkeit, Übermüdung, Dunkelheit und Abkommen von der Fahrbahn.

Auch bei der Weiterentwicklung des Insassenschutzes orientiert sich Mercedes-Benz weiterhin am realen Unfallgeschehen. Mellinghoff: „Für uns bedeutet Auto-mobilsicherheit mehr als nur die Erfüllung der vom Gesetzgeber oder von Rating-Organisationen definierten Crashtests. Diese Labortests sind richtig und wichtig, um die Aufprallsicherheit von Automobilen bewerten zu können, doch sie sind nur eine Momentaufnahme des Unfallgeschehens.“

Das Wissen, wie man sichere Autos baut, liege buchstäblich auf der Straße, sagen die Sindelfinger Fachleute und verweisen auf die große Tradition der Mercedes-Sicherheitsentwicklung, die von der Knautschzone bis zum ESP®alle wegweisenden Technologien der modernen Pkw-Sicherheit hervorbrachte. Stets waren diesen Erfindungen sorgfältige Unfallanalysen vorausgegangen, die aufzeigen, wie Kollisionen verhindert und der Insassenschutz verbessert werden kann.

Seit Gründung der firmeneigenen Mercedes-Unfallforschung wurden bis heute rund 3800 schwere Verkehrsunfälle unter die Lupe genommen - eine wichtige Vorarbeit für die kontinuierliche Weiterentwicklung der Pkw-Sicherheit. Auch innerhalb des umfangreichen Crashtest-Programms von Mercedes-Benz sind die Rating-Prüfungen nur ein Teilaspekt. Während für die Zulassung eines fabrikneuen Autos im EU/ECE-Raum nur zwei Crashtests (Frontal- und Seitenaufprall) gesetzlich vorgeschrieben sind und die begehrte Fünf-Sterne-Auszeichnung von Euro-NCAP mit nur drei Aufprallversuchen erreicht werden kann, müssen Mercedes-Modelle über 25 weitere Zulassungs- und Rating-Crashtests bestehen. Sie sind notwendig, um die Automobile in allen Teilen der Erde verkaufen zu können.

Hinzu kommen neun besonders anspruchsvolle, firmeneigene Crashtests, die auf das reale Unfallgeschehen abgestimmt sind. Ulrich Mellinghoff: „Ein neues Modell wie die E-Klasse muss heutzutage insgesamt rund 40 verschiedene Crash-prüfungen absolvieren, bevor es fit für die Serienproduktion ist. Autos, die dieses harte Examen bestehen, tragen einen Stern: den Mercedes-Stern.“

Photo: Daimler AG

(11.11.2008)


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