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Der Porsche 911 Targa 4/4S: Zwei Fliegen mit einer Klappe


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Als Porsche im vergangenen Jahr den Cayman S präsentierte, lautete die Frage „Was passt zwischen einen Elfer und einen Boxster". Eigentlich könnte man das ganze ähnlich für das Elfer Coupé und das Elfer Cabrio formulieren, nur hieße hier die Antwort der 911 Targa natürlich.


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Nach 40 Jahren kommt jetzt zum November die dritte Generation des neuen Porsche 911 Targa 4/4S auf den Markt, allradgetrieben und mit einem fast überdimensionalen Glasdach ausgestattet, das quasi vom Frontscheibenrahmen bis zum Heckmittelteil reicht. Durch das um 44 Millimeter verbreiterte Heck signalisiert der neue Targa kraftvolle Sportlichkeit, während die gestreckte Dachlinie durch transparente Eleganz besticht.

Mit dem Targa hat Porsche eine Nische belegt, die ursprünglich als Reaktion auf die strengen Zulassungsbestimmungen in den USA für offene Sportwagen konzipiert worden war. Als erstes so genanntes „Sicherheits-Cabriolet“ der Welt präsentierte Porsche 1965 den Targa auf der Internationalen Automobil-Ausstellung, der IAA, in Frankfurt. Ende 1966 begann die Produktion, 1967 folgte die Markteinführung. Der Name bzw. die Marke Targa leitete sich vom berühmten Straßenrennen Targa Florio ab und wurde Mitte der sechziger Jahre für das damals neue Offenfahr-Konzept patentiert.


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Das circa 1,5 Quadratmeter große Dach des neuen Porsche 911 Targa 4/4S besteht aus einem vorderen Schiebedachmodul und einer separat klappbaren Heckscheibe. Über eine Wipptaste in der Mittelkonsole lässt sich die Dachfläche aus getöntem Glas um einen halben Meter öffnen, ebenso wie das integrierte Rollo zum Schutz vor Sonneneinstrahlung.

Das Spezialglas, das weitgehend die UV-Strahlung absorbiert, ist um 1,9 Kilogramm leichter als beim Vorgänger. In etwa 7 Sekunden werden etwa 0,45 Quadratmeter Glasfläche freigegeben, etwa doppelt so viel wie im 911 Carrera mit Schiebedach. Wie sein Vorgänger verfügt auch der neue Targa als einzige 911-Variante über eine separat öffnende Heckklappe aus Glas, die bis zu einem Winkel von 60 Grad nach oben schwingt. Dadurch lässt sich der Kofferraum bequem bis zu einem Volumen von 230 Liter beladen.

Zum ersten Mal in seiner über 40-jährigen Geschichte stehen für den 911 Targa die zwei Motorisierungen der neuen Elfer-Generation zur Wahl, der Targa 4 mit 325 PS (239 kW) sowie der Targa 4S mit 355 PS (261 kW). Auch die Endgeschwindigkeiten stimmen mit den entsprechenden Carrera-Modellen überein.

Der 3,6 Liter große Sechszylinder-Boxermotor des neuen Porsche Targa 4 beschleunigt in 5,3 Sekunden von 0 auf 100 und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h, der 3,8 Liter-Boxermotor im Targa 4S braucht sogar nur 4,9 Sekunden und schafft 288 km/h Spitze. Für die Kraftübertragung sorgt ein Sechsgangschaltgetriebe oder die Tiptric S als Fünfgang-Automatik (2.871 Euro).


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Der neue Targa wird ausschließlich mit Allrad-Antrieb angeboten, technische Ausgangsbasis ist der Carrera 4. Für die zentrale Kraftverteilung ist die Visco-Lamellenkupplung zuständig, die bewirkt, dass je nach Fahrsituation permanent zwischen fünf und 40% der Antriebskraft über die Vorderachse auf die Straße gebracht wird. Ebenfalls neu beim Targa ist die Wahlmöglichkeit zwischen zwei Fahrwerk-Varianten. So verfügt der Targa 4 optional über das Porsche Active Suspension Management (PASM), das beim Targa 4S serienmäßig an Bord ist.

Das Thema Sicherheit spielt auch beim neuen 911 Targa 4/4S eine zentrale Rolle. Die innere Struktur der Dachkonstruktion sorgt für ein hohes Maß an Stabilität und schützt die Insassen auch bei Überschlägen. Zusätzlich verfügt der Targa über das serienmäßige Airbag-System mit sechs Luftkissen. Auf Wunsch gibt es den Targa 4/4S mit der Porsche Ceramic Composite Brake (PCCB), die rund 50% weniger als vergleichbare Bremsscheiben aus Grauguss wiegt (Aufpreis: 7.830 Euro). Für den Rennsportlieber gibt es auch beim Targa 4 das Sport Chrono Paket Plus, das eine betont sportliche Abstimmung verschiedener Fahrzeugfunktionen umfasst (Aufpreis 742 Euro).


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Die Markteinführung des neuen Porsche 911 Targa 4/4S findet am 4. November statt. Der Targa 4 kostet 91.843 Euro, die S-Version startet bei 102.167 Euro. Verglichen zum 911 Carrera 4 Coupé kostet der neue Targa knapp 8.000 Euro mehr, verglichen zum 911 Carrera 4 Cabriolet ist er circa 2.500 Euro preiswerter. Statistisch gesehen unterscheidet sich die Zielgruppe des Porsche Targa nicht von der übrigen Käufergruppe eines Porsche 911. So bleibt zu vermuten, dass es diejenigen sind, die vielleicht das Coupé bevorzugen würden, aber gleichzeitig nicht auf die lichtdurchlässige Luftigkeit eines Cabriolets verzichten möchten. Und mit dem Porsche 911 Targa 4/4S schlägt man quasi zwei Fliegen mit einer Klappe, den Allradantrieb mal nicht mitgezählt.

Photos: Automotive Intelligence/Porsche

(15. September 2006)


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