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Nachwuchs im Hause Porsche: Der Cayenne als Sechszylinder

Nach dem Cayenne S und dem Cayenne Turbo mit V8-Motorisierung hat Porsche in der dritten Cayenne-Modellversion einen Sechszylindermotor in V-Anordnung entwickelt, der im Frühjahr 2004 auf den deutschen Markt kommt. Nicht nur für Spritbewusste, sondern auch für Preisbewußte ist der kleine Bruder ein echte Verlockung, die vielleicht noch schnell auf dem weihnachtlichen Wunschzettel vermerkt werden sollte. Allein 47.592 Euro (inkl. MwSt.) kostet die Basisversion, mit Lederausstattung selbstverständlich. Garantiert sind all jene herausragenden Eigenschaften, die da heißen: Fahrdynamik, Sicherheit und Geländetauglichkeit.

Porsche Cayenne
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Der mit einem 6-Gangschaltgetriebe ausgestattete Cayenne ist mit seinen 250 PS (184 kW) zwar eindeutig der kleine Bruder, schafft es aber nichtsdestotrotz in 9.1 Sekunden auf 100 Stundenkilometer und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit bei Tempo 214

Beeindruckend sind besonders die technischen Highlights, mit denen die 3. Modellversion ausgestattet ist. An erster Stelle sei der "PDOA" genannt, der "Porsche Drive-Off Assistant", der Probleme, die beim Anfahren am Berg, in der Tiefgarage oder ähnlichen Schräglagen auftreten könnten, im Vorfeld ausschließt, egal wie dicht einem der "Hintermann" auf der Stoßstange sitzt. Wie das funktioniert: einmal in der Steigung angehalten, d.h. die Bremse betätigt, ist das Fahrzeug durch einen automatischen Bremsen-Eingriff vor dem Zurückrollen gesichert. Beim Anfahren heißt es nur Einzukuppeln und Gas zu geben, während das System gleichzeitig den Bremsdruck zurücknimmt, ohne dass der Cayenne zurückrollt. Alternativ zum manuellen Schaltgetriebe kann der Cayenne auch mit dem sechsstufigen Tiptronic-Getriebe ausgestattet werden.

Porsche Cayenne
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Um die perfekte Verbindung bester Onroad und Offroad Fahreigenschaften zu garantieren, besitzt auch das neue Cayenne Modell den serienmäßigen, permanenten Vierrad-Antrieb Porsche Traction Management (PTM), der im Grundmodus 62 % der Motorkraft an die Hinterräder und 38 % an die Vorderräder leitet. Je nach Fahrsituation können bis zu 100 Prozent des Motormoments nach vorn oder nach hinten geleitet werden. Sensoren messen außerdem Fahrzeug-Geschwindigkeit, Querbeschleunigung, Lenkwinkel und Gaspedalbetätigung, damit der optimale Sperrgrad berechnet werden kann. Beim Kurvenfahren bedeutet dies hohe Agilität, beim Fahren auf Eis und Schnee eine hohe Fahrstabilität sowohl im oberen Geschwindigkeitsbereich oder auch beim Spurwechsel.

In der Ausstattung bleibt Porsche seinen Stilprinzipien treu: Das Zündschloß sitzt links des Lenkrads, große Rundinstrumente mit zentralem Multifunktionsdisplay zeigen die wichtigsten Fahrzeug-Daten an. Serienmäßig heißt beim Cayenne: Leder-Vollausstattung, Bordcomputer, getöntes Wärmeschutzglas, Alarmanalage, Zentralverriegelung, Klimaanlage, eine höhen- und längsverstellbare Lenksäule sowie ein CD-Radio mit Doppeltuner und 12 Lautsprechern.

Photos: Porsche/Automotive Intelligence

Vom Cayenne S unterscheidet sich der Sechszylindernachwuchs äußerlich lediglich durch das Typ-Kennzeichen auf der Heckklappe, die schwarzeloxierten Bremssättel, die 17-Zoll-Leichtmetallräder im Zehn-Speichen-Design und nicht zuletzt dadurch, daß sein Durchschnittsverbrauch bei 13,2 Liter anstelle von fast 16 Liter pro 100 Kilometer liegt. 

Fazit: Mehr Power bedeutet nicht immer auch mehr Fahrvergnügen, der dritte Cayenne beweist, daß auch das jüngste Sport Utility Vehicle aus dem Hause Porsche Fahrdynamik und Umweltbewußtsein zu einer perfekten Symbiose zu verbinden weiß.

(29. November 2003) 


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