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   Der neue Porsche 911 Carrera: Faszination Porsche pur


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Am 3. Dezember, kurz vor Nikolaus, soll der neue Porsche 911 Carrera auf den Markt kommen. Schon immer galt die Maxime, die beste Modellgeneration aller Zeiten zu werden.

Effizienter und leistungsstärker, komfortabler und dabei auf den ersten Blick als 911 Carrera visuell und akustisch erkennbar, damit waren die vier Entwicklungsschwerpunkte definiert. Denn ohne den unvergleichlichen Porsche-Sound würde ein Teil der Faszination Porsche fehlen, daran besteht kein Zweifel. Also haben die Porsche-Ingenieure die jüngste Generation leichter, fahrdynamischer und effizienter gemacht. Erstmals erzeugt ein 911 Carrera Abtrieb an der Hinterachse, das war bisher den Turbo- und GT-Modellen vorbehalten. In Summe repräsentiert der neue 911 Carrera wieder einmal das Potential und das technologische Know How der Marke Porsche.

 

 


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Ein Porsche will sich immer auch an seiner Performance messen lassen und wie jede neue Modellgeneration muss auch der neue 911 Carrera auf der Nordschleife des Nürburgringes beweisen, ob die Vorgaben erfüllt sind. Das Ergebnis ist eindeutig. Mit Rundenzeiten von 7:40 Minuten ist er 14 Sekunden schneller als der Vorgänger.


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Ein Schlüssel zu diesem Erfolg verbirgt sich hinter dem intelligenten Leichtbaukonzept des neuen 911 Carrera, intern als Modellreihe 991 benannt. Die von Grund auf neu konzipierte Karosserie, gefertigt auf einer neuen Plattform, besteht aus fast 50% aus Aluminium. Türen, Hauben, Kotflügel und Dach sind komplett aus Leichtmetall gefertigt. Dadurch konnten bis zu 80 Kilogramm Gewicht eingespart werden, zudem erhöhte sich die Steifigkeit gegenüber dem Vorgänger um bis zu 20%. Gleichzeitig wurde der Radstand um 100 mm verlängert, die Spurweite verbreitert und verbrauchsoptimierte Räder aufgezogen.


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Weniger Gewicht, längerer Radstand, breitere Spur, das bedeutet in Summe mehr Fahrdynamik. Ebenso wurden der Antriebsstrang und die Aerodynamik weiter verbessert. Insgesamt konnte das Gesamtgewicht um bis zu 45 Kilogramm auf 1415 Kilogramm im neuen 991 Carrera S (inkl. PDK) gesenkt werden. Der neu entwickelte Heckspoiler ist breiter geworden und zugleich optisch nach unten gewandert. Die aerodynamisch wirksame Fläche wuchs von 898 Millimeter auf 1137 Millimeter. Je nach Fahrzeugkonfiguration und Schiebedachposition fährt er unterschiedliche Ausfahrhöhen und Winkel an. Dank des neuen Fahrwerks konnten Handling und Agilität noch einmal gesteigert werden.


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Erstmals in der Geschichte eines 911 sitzt im 911 Carrera ein Sechszylinder-Boxermotor, dessen Hubraum von 3,6 Liter auf 3,4 Liter verkleinert wurde. Dabei verzeichnet das 350 PS starke Aggregat ein Leistungsplus von 5 PS und erzielt ein Drehmoment von 390 Nm.


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Im Carrera 911 S leistet der 3,8 Liter Motor 400 PS, 15 PS mehr als der Vorgänger und stellt ein maximales Drehmoment von 440 Nm bereit. Beide Motoren sind auf hohe Drehzahlen ausgelegt, die Maximaldrehzahl wird jetzt bei 7.800/min erreicht.


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Kontinuierliche Effizienzsteigerung ist eine Kenngröße eines jeden neuen Porsche, minimierte Fahrwiderstände, Wirkungsgradsteigerung und optimierte Betriebsstrategien führen im neuen 911 Carrera zu mehr Leistung und weniger Verbrauch. So begnügt sich der neue 911 Carrera im Normdurchschnitt mit 8,2 Liter, der 991 S mit 8,8 Liter Benzin auf 100 Kilometer.


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Neben dem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (PDK) bietet Porsche das weltweit erste Siebengang-Schaltgetriebe im Pkw-Bau an. Die maximale Geschwindigkeit wird im 6. Gang erreicht, im 7. Gang sinkt die Drehzahl um 19%. Um beim Hochschalten den unbeabsichtigten Wechsel vom 4. in den 7. Gang zu verhindern, wurde eine Gassensperre zum 7. Gang eingebaut.

Die Start-Stopp-Automatik und zwar für PDK und MT (Manuelles Getriebe) ist ebenfalls neu im Angebot. Das intelligente Thermomanagement verbessert die Bordnetzrekuperation und die Aerodynamik. In Verbindung mit dem Porsche-Doppelkupplungsgetriebe kann man im neuen 911 auch „Segeln“, was im Prinzip ein antriebsloses Dahingleiten ohne Spritverbrauch meint und damit den Kraftstoffverbrauch um bis zu einem Liter auf 100 Kilometer senken kann. 

Serienmäßig sorgt im Carrera S das Porsche Torque Vectoring PTV plus mit Quersperre für mehr Traktion, Stabilität, Agilität und Fahrspaß. Mit dem komplett neu entwickelten Porsche Dynamic Chassis Control (PDCC) wird die Fahrperformance durch Kompensation der Seitenneigung bei Kurvenfahrt weiter gesteigert. Das System bietet zudem ein noch direkteres und präziseres Lenkgefühl und verbessert insgesamt die gesamte Fahrzeugstabilisierung.


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Performance und technisches Know How sind die eine Seite, Design und Motorsound die andere, die den Elfer auszeichnet. Das unverwechselbare Fauchen bei der Motorzündung erzeugt Gänsehautfeeling und besitzt Suchtpotential. Im neuen 911 Carrera wurde dieser ohnehin unverwechselbare Sound jetzt noch einmal verbessert, so steckt viel Ingenieurskunst zwischen Luftfilter und Endrohr. Entstanden ist daraus eine „akustische Gesamt-Komposition“ aus dem Zusammenspiel von Luftansaugung, Abgasmündung und Motormechanik.

Die Auslegung und Abstimmung der Schalldämpfer sieht man intern auch als Porsche Kernkompetenz. Neu und in Serie ist der Soundsymposer, der über die Sporttaste ein- bzw. ausgeschaltet wird und so für eine Extraportion Sound sorgt.


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Zusammenfassend lässt sich eines feststellen: der neue 911 Carrera scheint sein Klassenziel erfüllt zu haben und verspricht sportlichen Fahrspaß pur. Preislich startet der 911 Carrera bei 88.037 Euro, die S-Variante bei 102.436 Euro.

(16. Oktober 2011)

Photos: Automotive Porsche

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